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Sternenmädchen Nova folgt bunten Spuren im Schnee zum leuchtenden Rentier.

Nova und das Leucht-Rentier

Begleite das Sternenmädchen Nova in dieser geheimnisvollen Tiergeschichte auf ihrer Suche durch den tiefen Glitzerschnee. Gemeinsam lüftet ihr das Rätsel der bunten Pfotenabdrücke und entdeckt ein magisches Wunder, das die Nacht zum Leuchten bringt.

🔍Geheimnis🐾Tiere
4 Min. Lesezeit449 Wörter2+ Jahre

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Es war einmal eine kleine Sternenmädchen-Heldin namens Nova. Nova war ganz besonders. Ihre Haare leuchteten wie das dunkle Lila der Nacht, und darin funkelten echte, kleine Sterne. Wenn sie den Kopf drehte – schschsch – dann tanzten die Sterne mit! Nova schwebte ganz leise, wie eine Feder, über die Welt unter ihr.

Eines Abends schaute Nova nach unten und sah: Schnee! Ganz viel weicher, blauer Glitzerschnee. Alles war still. Psst... die Welt schlief. Aber warte mal! Was war das? Im weißen Schnee sah Nova bunte Punkte. Ein Pfotenabdruck in Rot. Ein Pfotenabdruck in Gelb. Und einer in Blau! „Oh!“, staunte Nova. „Wer ist denn da spaziert?“ Nova öffnete ihr Säckchen mit Sternenstaub – riesel, riesel – und folgte den bunten Spuren. Komm, wir gehen mit Nova mit!

Nova schwebte in den tiefen Wald. Die Tannenbäume flüsterten: „Schhh, schhh, schhh.“ Der Schnee unter ihr machte ein lustiges Geräusch: Knirsch, knirsch, knirsch. Nova musste über einen dicken Schneehaufen hüpfen – Hopp! – und unter einem eisigen Ast hindurchrutschen – Zuuuuch! Kannst du auch so schnell rutschen? Die bunten Abdrücke leuchteten jetzt immer heller. War das etwa ein entlaufener Regenbogen? Oder ein Bild, das davonlaufen wollte?

Auf einem Ast sah Nova eine dicke, schläfrige Eule. „Huuu-huuu“, rief die Eule. „Wer bringt denn hier so viel Licht in den Wald?“ Nova lächelte und winkte der Eule zu. „Ich bin’s, Nova! Ich suche den Farbentänzer!“ Die Eule zwinkerte ihr zu und Nova folgte weiter der gelben, roten und blauen Spur. „Immer weiter, immer weiter“, flüsterte Nova leise vor sich hin.

Endlich kam Nova an einen großen Hügel, den Glitzer-Hügel. Und oben auf dem Hügel stand ein Wunder. Es war ein großes, liebes Rentier. Aber es war kein normales Rentier, nein! Sein Geweih leuchtete wie tausend kleine Laternen. Und jedes Mal, wenn das Rentier einen Schritt machte – Patsch! – blieb ein bunter Abdruck im Schnee zurück. Das Rentier malte den Schnee bunt, damit die Sterne am Himmel den Weg nach Hause finden konnten. Nova fand das so schön!

Nova schwebte ganz nah heran. Das Rentier schnaubte sanft: „Pffft-pffft.“ Es war froh, eine Freundin zu sehen. Nova nahm eine Handvoll Sternenstaub und warf ihn hoch in die Luft – Huiii! Gemeinsam malten das Rentier und Nova ein riesiges Lichtschloss in den Nachthimmel. Alle Farben des Regenbogens tanzten mit den silbernen Sternen um die Wette.

Nova war jetzt ein bisschen müde von der großen Suche. Sie kuschelte sich in eine weiche Wolke, die wie ein warmes Bettchen aussah. Sie wusste nun: Die Welt ist voller bunter Überraschungen, man muss nur genau hinschauen. Das Rentier leuchtete ihr noch einmal zu, und Nova schlief ganz fest ein. Und so kam alles genau richtig, wie in einem bunten Traum. Gute Nacht, kleine Nova!

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