Eine lebhafte und chaotische Wohnzimmerszene, in der eine Mutter auf einem gemütlichen Sofa versucht, ein großes Vorlesebuch zu lesen, während ihr 8-jähriger Sohn kopfüber auf den Kissen turnt und ihre 3-jährige Tochter spielerisch an ihre Nase fasst; Illustration einer authentischen, liebevollen Familiensituation mit Spielzeug und einem Käsebrot im Vordergrund.

Hilfe, mein Kind sitzt nicht still! Die ungeschönte Wahrheit über das Vorlesen

Anna

Anna

Blog-Autorin & Mutter von zwei wundervollen Kindern

30. Juni 20262 Min. Lesezeit
TeilenXFacebookWhatsApp

Vorlesen wie im Katalog? Von wegen! Willkommen im echten Leben, wo die Gute-Nacht-Geschichte eher einem Ringkampf gleicht. Hier sind meine Tipps für Vorlese-Chaos mit Herz.


Kennt ihr diese Hochglanz-Magazine, in denen Kinder im sauberen Schlafanzug andächtig lauschen, während Mama mit sanfter Stimme vorliest? Tja, in meinem Wohnzimmer sieht das eher nach einem Ringkampf zwischen einem Oktopus und einem Sack Flöhe aus.

Gestern wollte ich meinem dreijährigen Wirbelwind eine Geschichte vorlesen, aber sie fand es lustiger, meine Nase als Hupknopf zu benutzen. Mein achtjähriger Sohn hat währenddessen versucht, die physikalische Unmöglichkeit zu beweisen, gleichzeitig auf dem Kopf zu stehen und ein Käsebrot zu essen. 🥨

Ehrlich gesagt, die klassische „Gute-Nacht-Geschichte“ ist bei uns oft eher eine „Gute-Nerven-Probe“. Manchmal frage ich mich, ob ich die Einzige bin, deren Vorlesestunde mehr Ähnlichkeit mit einem Rockkonzert als mit einer Meditation hat?

Aber wisst ihr was? PFEIFF DRAUF! 🤪 Die Stiftung Lesen betont immer wieder, wie wichtig das Vorlesen ist, aber niemand sagt, dass man dabei stillsitzen muss. Es darf laut, chaotisch und absolut albern sein.

Hier sind meine erprobten Überlebensstrategien für das Vorlesen, wenn die Kinder mal wieder WUSIELEIER gegessen haben:

  1. Mut zur Peinlichkeit: Werdet zum Synchronsprecher! Wenn der böse Wolf wie eine quietschende Tür klingt, hängen sie plötzlich an euren Lippen. Je alberner die Stimme, desto größer die Aufmerksamkeit.
  2. Die strategische Pause: Haltet mitten im Satz inne. „Und dann öffnete der Ritter die...“ – lasst die Kinder das Wort ergänzen. Das fördert das Mitdenken, selbst wenn sie gerade auf dem Sofa herumtoben. 🤺
  3. Das Mitspracherecht: Lasst sie das Ende bestimmen. Mein Sohn liebt es, wenn die Helden plötzlich von einem riesigen Marshmallow gerettet werden. Warum auch nicht? Es ist ihre Fantasiewelt!
  4. Bewegtes Lesen: Wenn die Dreijährige nicht sitzen kann, muss sie das auch nicht. Sucht gemeinsam Dinge im Buch („Wo ist die versteckte Maus?“), während sie um den Couchtisch flitzt.
  5. Dialogisches Lesen: Stellt Fragen, statt nur den Text vorzubeten. „Was glaubst du, wie sich der Bär jetzt fühlt?“ Das schafft echte Verbindung, auch im größten Chaos. ❤️

Wir müssen keine perfekten Vorlese-Eltern sein. Es geht nicht um die perfekte Ruhe, sondern um die gemeinsame Zeit und die Begeisterung für Geschichten. Egal, wie viel Spielzeug dabei durch die Luft fliegt.

Wenn ihr mal keine Kraft für das ganze Theater habt (wir sind alle nur Menschen!), gibt es zum Glück fantastische Helfer. Die App ReadFluffy bietet interaktive Geschichten, die genau diesen Spieltrieb ansprechen und euch ein wenig Luft verschaffen.

Lasst das Chaos zu und macht die Geschichte zu eurem eigenen Abenteuer. Welches verrückte Ende haben sich eure Kids heute ausgedacht? Probiert es heute Abend mal aus und lasst die Regeln einfach links liegen!

TeilenXFacebookWhatsApp

Bereit, die Schlafenszeit magisch zu machen?

Lade ReadFluffy herunter und erstelle deine erste personalisierte Geschichte in weniger als einer Minute. Kostenlose Geschichten inklusive.

Kostenlos loslegen